Eta Linnemann

Eta Linnemann (19.10.1926 [Osnabrück] – 09.05.2009 [Leer/Ostfriesland]) war eine deutsche Theologin. Sie studierte von Oktober 1948 bis Juli 1953 Evangelische Theologie in Marburg, Tübingen und Göttingen. Im August 1953 legte sie an der Georg-August-Universität Göttingen das Erste Staatsexamen, im August 1957 das Zweite Staatsexamen ab. Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers beauftragte Linnemann, Auslegungen biblischer Texte für den Religionsunterricht zu verfassen. Aus dieser Arbeit heraus entstand ihre Dissertation, mit der sie im Juli 1961 an der Kirchlichen Hochschule Berlin-Zehlendorf summa cum laude zur Dr.theol. promovierte. Zwischen 1961 und 1966 lehrte Linnemann am Seminar für kirchlichen Dienst in Berlin-Zehlendorf. 1967 erhielt Eta Linnemann eine Gastprofessur an der Pädagogischen Hochschule Braunschweig. Im Februar 1970 habilitierte sie sich in Marburg bei Rudolf Bultmann und Ernst Fuchs mit Studien zur Passionsgeschichte. Am 10.08.1971 wurde Linnemann eine Honorarprofessur für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Philipps-Universität Marburg verliehen. Im folgenden Jahr berief sie die Pädagogische Hochschule Braunschweig auf den Lehrstuhl für Theologie und Methodik des Religionsunterrichtes.

Infolge ihrer Bekehrung im November 1977 sagte sie sich 1978 von der historisch-kritischen Methode los und bat darum, ihre bisherigen Veröffentlichungen zu vernichten. Seit 1983 war sie Lehrerin an der Theologischen Hochschule der Indonesischen Missionsgemeinschaft in Batu.

Eta Linnemann lebte zuletzt im Leeraner Stadtteil Loga.

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