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Jenseits der Wälder

Band 1 der Jugendbuchreihe »stark und mutig«

Produktinformationen "Jenseits der Wälder"

Endlose Weiten, bittere Kälte und sengende Hitze – der Wilde Westen des 18. Jahrhunderts. Mittendrin der Missionar, der den Indianer seiner Kindheit sucht …

Die Weite Kanadas, die extrem harten Winter und ebenso heißen Sommer dieses Landes prägen das Leben des Indianermissionars James Evans. Nur zweimal im Jahr kann er seine Missionsstation verlassen. Im Sommer befährt er mit dem Kanu die reißenden Flüsse bis an ihre Quellen, im Winter durchquert er mit dem Hundeschlitten die Wälder bis an die Grenzen der Arktis. Was ihn vorantreibt? Er will die Indianerstämme »jenseits der Wälder« erreichen und ihnen die christliche Botschaft bringen. Ein Vorhaben, das ihm gelingt! Er gewinnt die Liebe, die Achtung und die Anerkennung der Indianer und kämpft schließlich Seite an Seite mit ihnen gegen die Machenschaften der scheinbar allgewaltigen Hudson’s Bay Company.

Eine Erzählung nach den Tagebuchaufzeichnungen dieses ungewöhnlichen Mannes.

Ein Buch (nicht nur) für Jugendliche.

Autor: Robert Vittoz
Erscheinungsdatum: 09.12.2019
ISBN 978-3-86699-393-8
Seiten: 256
Gewicht: 403 g
Buchart: Hardcover
Medium: Print
Produktart: Buch

6 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 4.5 von 5 Sternen


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6 6 Bewertungen

27. Juli 2025 18:48 | Henrik

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Kultur überwinden

Ein historisches Jugendbuch, das Abenteuer, Mission und Geschichte Kanadas miteinander verbindet – gibt es das? Jenseits der Wälder von Robert Vittoz ist mehr als nur eine Erzählung aus dem Wilden Westen. Es ist die berührende Geschichte eines Mannes, der getrieben von einer Kindheitserfahrung sein Leben der Evangeliumsverkündigung unter Indianerstämmen widmet.

Wer ist der Autor?
Robert Vittoz (1886–1988) war ein schweizerisch-französischer reformierter Theologe, Evangelist und Autor. Er wirkte als Prediger und Jugendbuchautor, bekannt für seine lebendigen historischen Romane mit geistlichem Tiefgang. Sein Werk ist theologisch bibeltreu geprägt und stark evangelistisch ausgerichtet.

Worum geht’s?
Das Buch erzählt – in Form eines autobiografisch gefärbten Berichts – die Geschichte von James Evans, einem Missionar im 19. Jahrhundert, der unter den Indianern Kanadas tätig ist. Als Zehnjähriger begegnet er einem Indianer, der ihn kurzzeitig entführt, ihn aber nachts voller Mitgefühl nach Hause zurückbringt. Diese Erfahrung brennt sich tief in seine Seele ein. Jahrzehnte später macht er sich auf, eben diesen Indianer wiederzufinden – getrieben von Liebe, nicht von Rache.

Die Kapitel sind als Etappen einer Lebensreise aufgebaut – von der Kindheit in Quebec über Sprachstudien bei verarmten Indianern bis zur großen Missionsreise mit Kanu und Hundeschlitten. Vittoz schildert in eindringlichen Bildern das harte Leben im Norden, die Grausamkeiten der Kolonialgeschichte, das Unrecht an den Ureinwohnern – und vor allem die Hoffnung, die das Evangelium auch in diesen dunklen Kontext bringt.

Im Zentrum steht der geistliche Kampf: gegen Entmutigung, kulturelle Barrieren, Winterkälte und den Vorwurf der „weißen Religion“. Dennoch erlebt Evans, wie Gottes Wort Herzen verändert. Besonders berührend sind die Rückbezüge auf seine Kindheitserfahrung, sein wachsender Glaube und die Haltung der Liebe, die er gegenüber jenen bewahrt, die einst Feinde waren.

Was gibt es Kritisches?
Sprachlich ist der Text stark bildhaft und teilweise altertümlich formuliert, was jüngeren Lesern das Verständnis erschweren kann. Einige Passagen sind deutlich idealisierend, was das Missionsbild angeht. Zugleich bleibt die Botschaft jedoch glaubwürdig, weil der Missionar selbst mit Schwächen, Zweifeln und Strapazen kämpft.

Wer sollte das Buch lesen?
Jenseits der Wälder eignet sich besonders für Jugendliche ab 12 Jahren, die historische Missionsgeschichten mögen, aber auch für Erwachsene, die nach einem glaubensstärkenden, biografisch inspirierten Leseerlebnis suchen. Ideal für den Einsatz im Religions- oder Konfirmandenunterricht, im christlichen Jugendkreis oder als Familienlektüre.

Was bleibt?
Dieses Buch zeigt eindrücklich, wie eine einzige Begegnung ein ganzes Leben prägen kann – und wie die Liebe Christi über kulturelle Grenzen hinweg Herzen verändert. Jenseits der Wälder ist ein Plädoyer für Barmherzigkeit, missionarisches Herz und eine evangeliumszentrierte Sicht auf die Welt.

10. Juni 2024 10:29 | Andrea

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Ein Missionar unter Indianern

Der Wilde Westen im 18. Jahrhundert. Wem fallen nicht direkt Indianer auf wilden Pferden, imposante Häuptlinge, das Leben in Wigwans ein? Und mittendrin ein Missionar? Kann das funktionieren oder muss er um sein Leben fürchten?

Wir dürfen in diesem Buch den Missionar James Evans begleiten, der einen Indianer sucht, den er in seiner Kindheit kennengelernt hat. James hat den tiefen Herzenswunsch den Indianerstämmen die christliche Botschaft von Jesus Christus zu bringen.

Eine gefährliche, atemberaubende Mission beginnt. Oft unter widrigen Umständen, aber immer mit Gottvertrauen dringt er zu den Indianer vor und kann viele gewinnen.

Durch ein tragisches Unglück kommt James ganz anders als gedacht mit dem Indianerstamm der Seehunde in Berührung. Kann er sie für seinen Herrn und Heiland gewinnen?

Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben und man kann es flüssig lesen. Die Abenteuer auf den Flüssen im Kanu oder die Fahrten mit den Hundeschlitten im Winter bei klirrender Kälte sind sehr beeindruckend geschildert.

Auch die Einblicke in die Hudson´s Bay Company fand ich sehr interessant.

Ein schönes Buch, was zeigt, wie Gottes Liebe selbst die dunkelsten Herzen anspricht und erhellt.

Es ist der erste Band der stark und mutig Reihe und kann auch von Jüngeren schon gelesen werden.

1. April 2024 05:06 | Janina

Bewertung mit 4 von 5 Sternen

Sehr spannende und bewegende Lektüre

Sehr spannend ist es für den Leser das Leben des Indianermissionars zu verfolgen, die Herausforderungen des Alltags, der Reisen zu den verschiedenen Stämmen und mehr über das Leben der Indianer Kanadas zu erfahren.
Was mit großenteils fehlte waren Einblicke in das Glaubensleben des Missionars, wie er gläubig und berufen wurde zum Beispiel oder wie er aus seiner Beziehung zu Gott Kraft für die vielen Entbehrungen schöpfen konnte. Dies geschieht ein bisschen am
Ende des Lebensberichts durch die Beschreibung eines Indianers, aber weniger durch Evans selbst. Insgesamt auf jeden Fall zu empfehlen.

2. Januar 2021 11:20 | Jo

Bewertung mit 3 von 5 Sternen

Mission unter den Indianern Kanadas

Die teilweise fast unglaubliche Geschichte eines Missionars unter den Indianern von Kanada.

Absolut vorbildlich und einzigartig, wie dieser Mann alles für Gott hingibt und ohne Rücksicht auf Verluste unter den Indianern evangelisiert. Und das in einer Zeit, in der die Indianer von allen eher verachtet und ausgenutzt werden.

Leider etwas eintönig in der Geschichte.
Mir fehlt auch der persönliche Einblick in das Gefühlsleben / die Gedanken des Missionars. Durch die teilweise rein sachliche Beschreibung der Reisen wirkt der Lebensbericht mitunter sehr distanziert und unwirklich.

17. Juli 2020 23:39 | Silke

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Ein toller Anfang einer neuen Reihe

Ein toller Anfang einer neuen Reihe!
Super Einblick in das Leben eines Missionars, der sich im 19. Jahrhundert in die Weiten Kanadas aufmacht. Sehr fesselnd, ehrlich und ermutigend und nicht nur für Teens eine gute Lektüre.

6. Januar 2020 12:44 | Daniel

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Sehr schön gestaltet, authentisch und ehrlich geschrieben - ein sehr ermutigendes und herausforderndes Buch für Teens und Jugendliche, aber nicht nur - bitte mehr davon

Sehr schön gestaltet, authentisch und ehrlich geschrieben - ein sehr ermutigendes und herausforderndes Buch für Teens und Jugendliche, aber nicht nur - bitte mehr davon!

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