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Die große Anpassung

Der Zeitgeist und die Evangelikalen

Produktinformationen "Die große Anpassung"

Verheerende Ereignisse sind in unsere Kultur eingebrochen – die moralischen Grundfesten wurden erschüttert und kein Bereich blieb davon verschont. Der Raubbau an unseren Wert- und Moralvorstellungen hat einen moralischen Zusammenbruch bewirkt und – schlimmer als das – die Moral wurde auf den Kopf gestellt, indem jede Form moralischer Perversionen von den Medien anerkannt wurde. Auch die Gemeinden blieben davon nicht verschont. Weltliche Einflüsse und Lauheit beherrschen weithin das Bild. Mit provozierender Schärfe zeigt der Autor die Konsequenzen einer Christenheit, die in Bezug auf die biblische Wahrheit Kompromisse eingeht.

Autor: Francis A. Schaeffer
Erscheinungsdatum: 02.02.2022
ISBN 978-3-89397-266-1
Seiten: 224
Gewicht: 329 g
Buchart: Paperback
Medium: Print
Produktart: Buch

3 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen


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3 3 Bewertungen

21. April 2022 10:07 | Henrik

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Aktueller denn je

Wer 1984 von George Orwell liest, wird erstaunt sein, wie real der Inhalt dieses über 70 Jahre alten Werkes ist. Genauso ergeht es dem Leser, wenn er „Die große Anpassung“ von Francis A. Schaeffer liest, der den Zeitgeist und die Evangelikalen bereits in den 80ern des letzten Jahrhunderts treffend beschrieb.
Wer ist der Autor?
Francis A. Schaeffer (1912–1984) kam mit 17 Jahren zum Glauben an Jesus Christus, nachdem er zum ersten Mal die Bibel vollständig durchgelesen hatte. Die Überzeugung, dass die Bibel grundlegende Antworten auf grundlegende Fragen enthält, sollte sein ganzes Leben und seine Arbeit kennzeichnen. Der Leitspruch in der Lebensgemeinschaft L’Abri war: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht“ (Römer 1,16). Er verteidigte die Irrtumslosigkeit der Schrift gegenüber jedem Ansatz vergeistlichender Hermeneutik.
Worum geht es in dem Buch?
Schaeffer seziert die Evangelikalen und zeigt mit ermahnender Schärfe auf, was einer Christenheit blüht, die in Bezug auf die biblischen Wahrheiten Kompromisse eingeht. Der Ausgangspunkt seines apologetischen Ansatzes ist die Analyse der westlichen Kultur, der er die Absolutheit Gottes und die Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit des Wortes Gottes gegenüberstellt.
Im ersten Teil zeigt Schaeffer auf, wie der Raubbau an unserer christlichen Kultur voranschreitet und somit die Moral selbst auf den Kopf gestellt wird. „Wenn es keine Ausgewogenheit zwischen Ordnung und Freiheit gibt, dann wird sich die Gesellschaft zu dem einen oder anderen Extrem hinbewegen.“. Der Leser erfährt, weshalb die westliche Kultur im Chaos versinkt, obwohl man die Autonomie als die wahre Freiheit definiert. „Wir leben in einer nachchristlichen Welt, in der der christliche Glaube nicht mehr länger den Konsens bzw. das Ethos unserer Gesellschaft darstellt.“.
Anschließend erläutert der Verfasser, weshalb die Irrtumslosigkeit der Bibel als Wasserscheide anzusehen ist, die bis aufs äußerste verteidigt werden muss. „Innerhalb der evangelikalen Welt gibt es eine Anzahl von Menschen, die ihre Ansichten über die Unfehlbarkeit der Bibel abändern, so dass die unumschränkte Autorität der Bibel vollständig untergraben wird.“.
Teil drei stellt dem Leser dann Erscheinungsformen des Zeitgeistes vor. Hier wird insbesondere auf eine sozialistische Prägung referiert, die in unseren heutigen Tagen klar erkennbar die Politik sowie die Frömmigkeit bestimmt (Stichwort: soziales Evangelium). Schaeffer scheut sich auch nicht den Feminismus als Schlüssel zur Bibelkritik darzustellen „Die Bibel gewährt Männern und Frauen eine enorme Freiheit, aber diese Freiheit herrscht nur innerhalb der Schranken der biblischen Wahrheit und innerhalb der Schranken dessen, was es bedeutet, ein sich ergänzender Ausdruck des Bildes Gottes zu sein.“. Abschließend warnt der Autor vor der großen Anpassung. Hierbei hat er nicht nur neoliberale Christen vor Augen, sondern appelliert auch an all jene, die sich als bibelgebunden und bibeltreu verstehen. „Anpassung führt zur Anpassung – diese wiederum zu noch stärkerer Anpassung …“.
Im Anhang erläutert Schaeffer was einen Christen kennzeichnet. Dabei stellt er insbesondere die göttliche Liebe heraus, die sich zuerst gegen den Glaubensbruder bzw. -schwester richtet und dann aber auch all jene mit einbezieht, die fern von Gott sind. Sichtbare Liebe ist die Antwort auf die Anpassung, wobei keine falsche Einheit praktiziert werden darf, die auf Kosten biblischer Kernwahrheiten stattfindet. Schlussendlich geht es um eine „lebenslange Bindung an Christus, die sich auf die Wahrheit stützt, in der Gerechtigkeit lebt und im Evangelium begründet ist.“.
Wer sollte das Buch lesen?
Das Buch sei jedem Christen ans Herz gelegt, v.a. denen, die sich im liberalen Spektrum befinden und die Bibel nicht mehr als Wort Gottes annehmen bzw. nur in Auszügen. Ebenso sollten bibeltreue Christen die Lektüre sorgfältig studieren, damit ihr Zeugnis dem der Schrift entspricht. Zuletzt haben Gemeindeleiter, Pastoren und Jugendleiter sich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen, denn das Krebsgeschwür des liberalen und bibelfeindlichen Geistes (#Anpassung) ist vehement vorangeschritten.
Weshalb sollte man das Buch lesen?
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im evangelikalen Raum, ist die Lektüre Schaeffers an Aktualität und Bedeutsamkeit nicht zu überbieten. Er betont das, worauf es jetzt und in Zukunft ankommt: das Festhalten und Verteidigen der Irrtumslosigkeit von Gottes Wort. Erwähnenswert ist, dass das Buch das letzte Buch ist, bevor Schaeffer heimgegangen ist. Zusammen mit seinem Verleger brachte er das Manuskript im Endstadium seines Kampfes gegen den Krebs heraus. Wenn man also in seinem Todesjahr ein Buch herausgibt, das sich insbesondere an die zukünftige Generation richtet, ist der Inhalt besonders wichtig. Hanniel Strebl schriebt hierzu: „Schaeffer bezeichnet die Hauptaussage dieses Buches als „möglicherweise die wichtigste Aussage …, die ich je niedergeschrieben habe.“ Es geht um die „evangelikale Katastrophe“ (so auch der Titel des englischen Buches), „das größte Problem, dem wir als Christen in unserer Generation gegenüberstehen.“ Um dies besser zu verstehen, ist es wichtig den roten Faden für Schaeffers Gesamtwerk zu bedenken. Er schreibt selbst im Vorwort: Ich möchte betonen, dass sich vom Anfang bis zum Ende meiner Bücher folgendes Thema hindurchziehen soll: die Bedeutung der Verkündigung des Evangeliums (Männern und Frauen zu helfen, Christus als ihren Erlöser kennen zu lernen), die Notwendigkeit, jeden Tag mit Gott zu leben, Gottes Wort zu erforschen, ein Leben des Gebets zu führen und die Liebe, das Erbarmen und die Heiligkeit Gottes, unseres Herrn, zu verkündigen. Aber gleichzeitig und in gleichem Maße müssen wir die Notwendigkeit betonen, dass dies auf jedem Gebiet von Kultur und Gesellschaft ausgelebt werden muss.“. Eine Lektüre, die nicht nur ins Regal, sondern v. a. in die Herzen der Gläubigen gehört.

24. Februar 2020 14:58 | Willi

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Ein wichtiges Buch in unserer Zeit

Ein wichtiges Buch in unserer Zeit.
Er beginnt mit einem interessanten Vergleich mit der "Wasserscheide": Ob Wasser oben am Berg rechts, oder links runterfließt, entscheiden nur Millimeter. Wenn das Wasser unten ankommt, können viele viele Kilometer dazwischen sein.
Das ist in der evangelikalen Welt ähnlich. Kleine Abweichungen können langfristig große Abweichungen zur Folge haben.
Hier ist Vorsicht geboten.
Es lohnt sich, gründlich zu sein.
Dazu fordert das Buch sehr gut nachvollziehbar heraus.

30. September 2019 22:17 | Rudolf

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Erschreckend und mutmachend zugleich

Erschreckend und mutmachend zugleich. "Ein kleiner Unterschied kann sehr bedeutend sein, wenn man ihn konsequent zu Ende denkt". Scheaffer zeigt treffend, wie der Zeitgeist das Denken der Evangelikalen Stück für Stück erobert. Erschreckend, weil wir uns und unsere Kinder kaum wappnen können. Mutmachend, weil es dazu herausfordert, innerhalb unserer Gesellschaft, zur absoluten Wahrheit der Bibel zu stehen.
Schaeffer schaffst es Phänomene und Bewegungen unserer Gesellschaft begrifflich zu machen. Er analysiert den Zeitgeist und die evangelikale Szene sehr genau und zieht offensichtliche Parallelen, die nicht weg argumentiert werden können. Der philosophische Charakter des Buches ist alles andere als unkonkret, vielmehr prophetisch, gegründet auf logischen Schlussfolgerungen. Kein "Verschwörungsdenken", sondern nüchtern und objektiv.
Sehr empfehlenswert, um die (christliche) Welt (ein bisschen) besser zu verstehen!

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