Klima. Umwelt. Leben. Hoffnung.
| Artikel-Nr. | 255503 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-89397-503-7 |
| Seiten: | 128 |
| Art / Abmessungen: |
Produktinformationen "Klima. Umwelt. Leben. Hoffnung."
Hitzewellen, Bodentrockenheit und Starkregen in Deutschland. Verteilungskämpfe um Energieträger und Wasser. Ausbeuterische Gewinnung von Rohstoffen für Batterien und elektronische Geräte. Naturschutz gegen Klimaschutz.
Angesichts solcher Schlagzeilen helfen Panikmache und Aktionismus nicht. Sie verhindern, dass wir überlegen, wie wir überhaupt dahin kamen, wo wir sind. Welche Probleme stecken hinter den Umweltkrisen unserer Zeit?
Dieses Buch will Ihnen begründete Hoffnung auf Ihre und unsere Zukunft vermitteln. Die Autoren analysieren als Wissenschaftler und Christen kurz und allgemeinverständlich, mit welchen Problemen wir kämpfen und wie eine Lösung aussehen kann. Was ist zu tun? Müssen wir das drohende Ende wie ein unausweichliches Schicksal hinnehmen? Oder gibt es doch noch eine Zukunft für uns und diese Erde?
Ein Buch über die Umwelt- und Klimakrisen, das nach den eigentlichen Ursachen fragt, um Hoffnung und tragfähige Lösungen zu finden.
| Autor: | Peter Imming / Joël Schrumpf |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 15.09.2023 |
| ISBN | 978-3-89397-503-7 |
| Seiten: | 128 |
| Gewicht: | 110 g |
| Buchart: | Taschenbuch |
| Medium: | |
| Produktart: | Buch |
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4 4 Bewertungen
7. September 2026 14:49 | Michael
Das erste Buch im CLV-Verlag, dass in mir einen schlechten Nachgeschmack hinterlässt
Mir kam beim Lesen schon das eine oder andere Stirnrunzeln.
Zum Beispiel hier: "Der nach dem 19. Jahrhundert ungeheuer angestiegene Energieverbrauch scheint tatsächlich die genannte Klimaerwärmung hervorzurufen." (Seite 17) Oder: "Die Anzeichen verdichten sich, dass Stürme, Fluten und Dürren auf globale Auswirkungen menschlichen Handelns zurückgehen." (Seite 40)
Ist das so? Da kenne ich aber durchaus andere seriöse Aussagen, die den Klimawandel keineswegs auf menschliches Handeln zurückführen.
Oder auch hier: "Auch heute bei uns hört man gelegentlich besorgte Berichte darüber, dass »die Ausländer/Gastarbeiter/Migranten« mehr Kinder bekommen als die Deutschen. Manchmal folgen dann sehr schräge Bemerkungen und Ansichten." (Seite 42).
Ach ja? Welche "schrägen Bemerkungen und Ansichten" meint denn der Autor? Das lässt er offen. Und so erinnert mich dieser Satz an die Nebelkerzen, die gerne in linkspolitischen Kreisen gegen berechtigte Sorgen vor einer Überfremdung geworfen werden. Hatte nicht sogar der türkische Ministerpräsident seine Landsleute ermutigt: "Habt fünf Kinder, nicht drei. Ihr seid die Zukunft Europas!"
Ich will eine solche türkisch-islamische Zukunft Europas nicht. Ist es diese Ansicht, die der Autor als schräg bezeichnet?
Auch die Verknüpfung aktueller Umweltprobleme mit den zehn Plagen, die Gott über Ägypten geschickt hat, erscheint mir weit hergeholt. Nach Ansicht des Autors tat Gott das aus Zorn über "Ausbeutung, Mord und Versklavung". Kein Wort darüber, dass Gottes Motive in erster Linie darin bestanden, Sein Volk aus Ägypten zu befreien, damit es Ihn in der Wüste anbeten kann, und damit Er es dort zu Seinem Volk formen kann. Sicher war Gott über "Ausbeutung, Mord und Versklavung" zornig. Aber die Engführung auf diese weltlichen Motive Seines Handelns erinnern mich schmerzlich an die liberale Theologie, der ich lange in meiner ev. Kirchengemeinde ausgesetzt war.
Ich gab dem Buch aber eine Chance und las es ganz durch, in der Hoffnung, noch praktische Hinweise zu finden, was man als Christ für die Umwelt tun könne. Da kamen aber höchst einfältige Vorschläge, wie weniger Autofahren und mehr zu Fuß gehen. Nunja, das ist ja wohl nichts Neues. Aber dann kam ein Vorschlag, wo bei mir der Spaß aufhört. Man solle weniger Holzkohle verbrennen, um die Luft nicht zu verschmutzen. Wie bitte? Der Verzicht auf ein gegrilltes Schweinesteak in fröhlicher Runde mit Freunden im Garten soll also das Klima retten? Was für ein Unsinn. Das ist das erste Buch im CLV-Verlag, dass ich nicht empfehlen kann.
14. Dezember 2023 20:22 | Michael
Grund zum Frust und Grund zur Freude
Auf ein Verteilbuch zu diesem Themenfeld habe ich lange gewartet. Persönlich beschäftigt mich die Klimathematik gar nicht so häufig. Sehr wohl aber nehme ich wahr, wie intensiv präsent das Thema in den vergangenen Jahren in Politik, Wirtschaft, Medien etc. ist - wenn nicht gerade eine Pandemie oder ein Krisenherd die Aufmerksamkeit noch mehr vereinnahmen. Auch im beruflichen Umfeld habe ich mit (vor allem jungen) Leuten zu tun, die sich intensiv Gedanken um die Zukunft des Planeten machen.
Dem Autor geht es im vorliegenden Buch allerdings nicht nur um das Klima. Auch der Raubbau an der Natur und nicht zuletzt an der „Ressource Mensch“ werden thematisiert. Stück für Stück wird entfaltet, wie wir Menschen durch den sorglosen bis unverantwortlichen Umgang mit der Schöpfung schuldig am Schöpfer werden - und dass wir einen Retter brauchen! Der Autor hat es dabei nicht nötig, reißerisch oder panisch zu werden; die Daten und Zahlen, die unaufgeregt dargelegt werden, sprechen ohnehin für sich. Das Buch ist bzw. enthält schon sehr klar den Appell zur Übernahme von Verantwortung für das persönliche Handeln hinsichtlich Konsum und Ressourcenverbrauch. Gleichzeitig ist es in der festen Gewissheit und mit der Botschaft geschrieben, dass es für Menschen, die im Glauben das Rettungsangebot Jesu annehmen, eine reale Ewigkeitshoffnung gibt; eine Ewigkeit, in der die Beschränkungen des Hier und Jetzt wie die Ressourcenendlichkeit und die Verwundbarkeit des Gemachten außer Kraft gesetzt sein werden.
Erfrischend ist auch das kritische Hinterfragen mancher reißerischer und unreflektierter Parolen der Klimaschützer. Sind die Forderungen immer wirklich bis zum Ende gedacht? Sind uns die Wertschöpfungsketten derjenigen Produkte, die einen „guten, grünen Ruf“ genießen, tatsächlich bekannt? Ist uns bewusst, dass wir zum Teil Umweltschutzziele mit aller Macht durchdrücken und dabei andere, neue Umweltprobleme aufwerfen? Hier gewonnen, dort zerronnen.
Herzliche Kauf- und Verteilempfehlung! Auch der günstige Preis lädt sicherlich dazu ein, dieses Buch gern weiterzugeben.
26. November 2023 11:33 | Christel
Wenn das „Wie“ das „Warum“ nicht beantwortet. Eine kritische Kurzanalyse
Dieses neue Buch „Klima, Umwelt, Leben, Hoffnung“ des Autors Peter Imming ist eine vollständige Überarbeitung und Erweiterung seines Buches „Ist diese Welt noch zu retten?“, das immerhin schon im Jahr 2002 erschienen ist. Es enthält zudem einen Beitrag von Joel Schrumpf.
Modern heißt es Klimaschutz – oder etwas veraltet Umweltschutz und das Thema ist immer wieder in aller Munde und bewegt die Menschen mal mehr und leider manchmal auch weniger. Nur wenige Menschen dürften nicht in irgendeiner Form davon betroffen sein, der eine hat vielleicht kein sauberes Wasser mehr, der andere möchte etwas tun und weiß doch nicht, ob es sich überhaupt lohnt oder auch nur irgendeine Wirkung zeigen wird. Der Mensch hat so viele Dinge geschaffen, aber bei diesem Thema scheint er geradezu hilflos zu sein. Vielleicht weil es um eine Schöpfung geht, die er nicht geschaffen hat? Die ein anderer geschaffen hat, der sagte, dass sie gut sei. Können sich Menschen damit zufriedengeben, wenn es „nur“ gut ist?
Es gibt viele Erklärungen (oder zumindest Erklärungsversuche), wie es denn zu den mehr oder weniger aktuellen Katastrophen kommt oder gekommen ist. Ja, der Mensch möchte, das „Wie“ beantwortet haben, denn folglich muss es aus menschlicher Sicht ja auch Antworten und Lösungen geben. Doch was ist, wenn die Fragestellung oder genauer das Fragepronomen schon falsch ist und der Mensch deshalb keine Antwort haben kann? Was ist, wenn das Fragepronomen „Warum“ heißen müsste? Müsste der Mensch dann anders reagieren, vielleicht sein ganzes Denken und Tun ändern?
Peter Imming gibt in seinem Buch Antworten auf diese veränderte Fragestellung und leitet diese anhand von Gottes Wort ab. Ist das Buch also die Lösung auf alle Umwelt-/Klimaprobleme? Nein, ganz gewiss nicht. Aber der Autor bringt den interessierten Menschen auf einen anderen Lösungsansatz. Nur der wird nicht jedem schmecken. Mich hat beim Lesen des Buches fasziniert, dass die Antwort auf die heutigen Probleme schon immer dagewesen ist. Nur der Mensch sich immer weiter davon fortbewegt hat. Und ich glaube ganz gewiss, dass Peter Imming mit seinem Buch mehr in Bewegung setzen kann, als sich Entscheidungsträger heutiger Tage wünschen würden. Jeder Mensch mit einem Gewissen, wird diesen Funken Hoffnung in sich spüren, denn es ist tief in seinem Innern von Gott so angelegt, die Menschheit muss diesen kleinen Samen in sich nur die Chance geben zu wachsen. Doch spüren kann und wird es jeder, nur der Wille des Menschen muss noch überzeugt werden. Dann kann ein jeder erkennen, dass zwischen dem täglichen Konsum in Westeuropa/ Nordamerika und Wasser und Nahrung für jeden oder dem Abschmelzen der Gletscher vielleicht Welten liegen, aber Veränderungen möglich sind, wenn man statt dem „Wie“ das „Warum“ für sich persönlich beantworten kann und dann gibt es eine Antwort, die mehr als die Umwelt retten kann.
Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, egal ob alt oder jung, Christ oder nicht, wenn jemand nach möglichen Antworten auf die Katastrophen heutiger Zeit sucht, wird er hier einen Weg finden. Hoffentlich mögen es viele sein!
31. Oktober 2023 22:24 | Daniel
brandaktuell
Die Umwelt- und Klimakrise ist eine viel diskutierte Tatsache. Peter Imming und Joël Schrumpf gelingt es dabei etwas zu vermitteln, das in den aktuellen Diskussionen unserer Zeit nur noch selten Beachtung findet: Hoffnung.
Imming, Professor an der Biowissenschaftlichen Fakultät der Universität Halle, unterstreicht nicht nur anhand vieler Beispiele die Folgen der Klimakrise, sondern regt auch zu einer Reflexion der eigenen Verantwortung und Schuld an. In drei Abschnitten setzt sich das Buch mit den Folgen, den Ursachen und konkreten Lösungsätzen auseinander. Hierbei überzeugen die Autoren durch klare Positionen und mit anschaulichen Beispielen aus ihrem Berufsalltag. Dem Leser werden nicht nur alltagsnahe Lösungsansätze an die Hand gegeben, sondern es wird ihm auch eine hoffnungsvolle Perspektive aufgezeigt, die weit über die aktuellen Krisen hinausreicht.