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Jenseits der Formeln – Ein Physiker findet Gott

Produktinformationen "Jenseits der Formeln – Ein Physiker findet Gott"

Dr. rer. nat. Markus Blietz ist promovierter Astrophysiker und war lange überzeugt vom Urknall, von der Evolution und von einem naturalistischen Weltbild. Durch wissenschaftliche Fragen, Konflikte im Forschungsbetrieb und eine persönliche Krise beginnt er, an seinen Überzeugungen zu zweifeln.

In diesem bewegenden autobiografischen Bericht beschreibt er seinen Weg vom skeptischen Forscher zum gläubigen Christen. Er erläutert, warum er heute die biblische Darstellung zentraler Aspekte der Erd- und Weltgeschichte für zuverlässig hält – und sieht darin keinen Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Der Leser begleitet ihn von seiner frühen Begeisterung für Naturwissenschaften über die Suche nach Schwarzen Löchern bis zu den Ereignissen, die sein Weltbild erschütterten. Der Irrtum des Naturalismus wird schließlich offenbar, als Gott sich auf ganz persönliche Weise zu erkennen gibt.

Das Buch lädt dazu ein, das eigene Weltbild kritisch zu hinterfragen, und bietet zugleich persönliche Einblicke und Argumente für den christlichen Glauben.

Autor: Markus Blietz
Erscheinungsdatum: 04.03.2026
ISBN 978-3-86699-717-2
Seiten: 80
Gewicht: 132 g
Abmaße: 13,5x20,5 cm
Buchart: Paperback
Medium: Print
Produktart: Buch

2 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 3.5 von 5 Sternen


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2 Bewertungen

7. April 2026 14:57 | Jan

Bewertung mit 2 von 5 Sternen

Spannender Inhalt – Leider sehr undiplomatisch im Ton

Alle Achtung, auf so wenig Seiten schafft es Bruder Blietz eine ganze Menge zu sagen zum Thema Wissenschaft und Glaube, Weltanschauung und Denkvoraussetzung, die Auferstehung Jesu und die Realität des Okkulten. Ich als Christ fand es sehr gewinnbringend und horizonterweiternd.

Das Buch ist vor allem als evangelistisches Buch gedacht. Und hier ist m.M.n. der Haken: Der Tonfall fast im gesamten Buch ist leider zu steil, zu selbstbewusst, zu unkritisch für das Ohr eines waschechten atheistischen oder agnostischen Skeptikers. Natürlich soll das Buch überzeugen, aber diese Art und Weise wäre zumindest für meine ungläubigen Freunde und Bekannten viel zu direkt und auch wenig fair. An so gut wie keiner Stelle zeigt Blietz Argumente der Gegenseite. Er suggeriert sogar, dass wenn man Christ wird automatisch an ein 6000 Jahre altes Universum glauben müsse, wie anscheinend alle wahren Christen – was kirchengeschichtlich und auch aktuell nicht der Fall war oder ist.

Daher mein Fazit: Für Christen gewinnbringend zu lesen. Doch weitergeben an Ungläubige nur, wenn man sich sicher ist, dass das Gegenüber dafür wirklich bereit ist.

30. März 2026 13:34 | Henrik

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Weltbilder sind nicht neutral

Mit „Jenseits der Formeln – Ein Physiker findet Gott“ legt Markus Blietz einen persönlichen und zugleich apologetischen Bericht vor. Das Buch greift eine zentrale Spannung unserer Zeit auf: das vermeintliche Spannungsfeld zwischen Naturwissenschaft und biblischem Glauben. Es stellt die Frage, ob ein denkender, wissenschaftlich geprägter Mensch vernünftig an den Gott der Bibel glauben kann – oder ob Glaube zwangsläufig irrational ist.

Wer ist der Autor?
Markus Blietz ist promovierter Astrophysiker, der am Max-Planck-Institut tätig war. Er war lange von einem naturalistischen Weltbild geprägt (Urknall, Evolution), bevor er durch persönliche Krisen und intellektuelle Zweifel zu einem radikalen Umdenken kam. Heute tritt er als christlicher Redner auf, insbesondere im Bereich Schöpfung und Apologetik.

Worum geht’s?
Das Buch ist klar gegliedert: Zunächst beschreibt Blietz seinen Weg vom naturwissenschaftlich geprägten Atheismus bzw. Agnostizismus hin zum Glauben. Dieser Weg ist stark biografisch geprägt und wird durch persönliche Krisen, geistliche Erfahrungen und intellektuelle Fragen ausgelöst.

Im zweiten Teil entwickelt er ein neues Weltbild. Hier setzt die eigentliche Stoßrichtung des Buches an: Der Autor greift zentrale Aussagen der modernen Wissenschaft an – etwa Urknall, Evolution, Alter der Erde – und stellt ihnen ein biblisches Weltbild gegenüber. Kapitelüberschriften wie „Falsche Behauptungen“ oder „Der Öffentlichkeit vorenthaltene Informationen“ zeigen deutlich den argumentativen Ansatz .

Er argumentiert, dass:
Glaube und Wissenschaft keine Gegensätze sind
viele naturwissenschaftliche Modelle auf unbeweisbaren Annahmen beruhen
das biblische Weltbild wissenschaftlich vertretbar sei
die Auferstehung Jesu historisch belegbar ist
Der Stil ist einfach, direkt und stark argumentativ. Es ist kein akademisches Fachbuch, sondern bewusst verständlich geschrieben, mit klarer Zielrichtung: den Leser zu einer Entscheidung herauszufordern.

Wer soll es lesen?
Das Buch richtet sich vor allem an Christen, die im Spannungsfeld von Glaube und Wissenschaft stehen, sowie an Skeptiker mit naturwissenschaftlichem Hintergrund. Auch Jugendliche oder Studenten profitieren, wenn sie mit evolutionsgeprägten Weltbildern konfrontiert sind.

Was gibt es Kritisches?
Das Buch argumentiert stark einseitig und setzt sich wenig differenziert mit Gegenpositionen auseinander. Komplexe wissenschaftliche Debatten werden teilweise stark vereinfacht dargestellt, was aber dem Schreibanlass zuzuschreiben ist.

Wie kann ich das Werk nutzen?
Das Buch eignet sich gut als Einstieg in apologetische Fragestellungen rund um Schöpfung und Evolution. Es kann Gespräche anstoßen, Denkprozesse auslösen und Christen ermutigen, ihren Glauben nicht als Gegensatz zur Vernunft zu sehen.

Für die Gemeindearbeit oder Jugendgruppen kann es als Diskussionsgrundlage dienen – allerdings sollte es immer ergänzt werden durch solide biblische Exegese und ausgewogene theologische Literatur.

Was bleibt?
Das Buch fordert heraus. Es zeigt, dass Weltbilder nicht neutral sind, sondern auf Voraussetzungen beruhen. Es macht deutlich, dass die Frage nach Gott letztlich keine rein wissenschaftliche, sondern eine geistliche Entscheidung ist. Gleichzeitig ermutigt es, sich nicht mit oberflächlichen Antworten zufrieden zu geben, sondern nach Wahrheit zu suchen. Wer sich darauf einlässt, wird neu über die Grundlagen seines Denkens nachdenken müssen – und genau darin liegt der Wert dieses Buches.

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