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Herren der Erde – Götterangst und Menschenopfer in Neuguinea

Band 15 der Jugendbuchreihe »stark und mutig«

Produktinformationen "Herren der Erde – Götterangst und Menschenopfer in Neuguinea"

Sie leben mitten im Dschungel, nennen sich stolz »Herr der Erde« und haben ständig Angst, gefressen oder wegen eines kultischen Fehltritts getötet zu werden. 

Das ist das Volk der Yali – gefürchtete Kannibalen aus den wilden Schneebergen Westpapuas. Doch plötzlich verändert sich ihr Leben dramatisch, als der Pioniermissionar Stan Dale mit seinen Leuten auftaucht. Für die Yali bricht eine völlig fremde Welt herein, voller Konflikte, Angst und lebensgefährlicher Situationen. Ein schreckliches Ereignis scheint alles zunichtezumachen. Doch was nach einer großen Niederlage aussieht, wird zum Anfang von etwas Neuem. 

Diese spannende, wahre Geschichte stellt Fragen, die bis heute aktuell sind: Wie begegnet man fremden Kulturen mit dem Evangelium, und was passiert, wenn zwei Welten aufeinanderprallen? Ein fesselnder Bericht über Angst, Opferbereitschaft und den Segen, der aus dem Gehorsam zu Gott erwächst.

Autor: Don Richardson
Erscheinungsdatum: 23.09.2025
ISBN 978-3-86699-644-1
Seiten: 512
Gewicht: 635 g
Buchart: Hardcover
Medium: Print
Produktart: Buch

3 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 4.3 von 5 Sternen


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3 Bewertungen

3. Februar 2026 21:16 | Jo

Bewertung mit 3 von 5 Sternen

Das große Leben eines kleines Mannes

Die spannende Biografie eines ungewöhnlichen Missionars im Dschungel Südostasiens. Liest sich mal wie ein Abenteuerroman, mal wie ein Thriller, mal wie ein Geschichtsbuch. Der Schreibstil aus den 1970er Jahren hätte noch deutlich stärker geändert werden können - dem Lesefluss zuliebe. Sehr positiv: keine Romantisierung von Stan Dale, sondern auch ein deutliches Aufzeigen seiner Schwächen. Wirklich eine drastische Darstellung des Lebens in den 1960ern / 1970ern als Pionier Missionar. Total bewegend zu lesen, was durch den überraschenden Tod des Missionars passiert. Und wirklich eindrücklich, wie krass die Wandlung von der Finsternis (Götterangst) zum Licht (Gottesfurcht) ist. Geschenkidee für jemanden, den man von der Auslandsmission abbringen möchte, weil: zu krass ;)

2. Dezember 2025 13:48 | Henrik

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Eindrücklich, erschütternd und ermutigend

Dieses Werk schildert die Begegnung des Evangeliums mit den Yali in Westneuguinea – ein Volk, das von Angst, Gewalt und finsteren religiösen Bindungen geprägt war. Richardson zeigt, wie Gottes Wahrheit in eine Welt voller Menschenopfer, Geisterfurcht und Kannibalismus eindringt. Die Fragen, die sich stellen, sind elementar: Was macht das Evangelium unter einem Volk, dessen Kultur von Tod und Furcht regiert wird? Und was geschieht, wenn Christus dort Herr wird? Wer ist der Autor? Don Richardson war Missionar und Anthropologe. Bekannt wurde er durch „Friede durch Blut“ und andere missiologische Klassiker, die zeigen, wie biblische Wahrheit Kulturen durchdringt. Seine Werke verbinden scharfe Beobachtungsgabe, historische Genauigkeit und eine tiefe Überzeugung von der Macht des Evangeliums. Worum geht’s? Das Buch schildert in vier großen Teilen den gewaltigen Kontrast zwischen der Welt der Yali und dem Licht des Evangeliums. Die frühen Kapitel beschreiben die Yali in ihrer religiösen Finsternis: Götterangst, grausame Initiationsrituale, Menschenopfer und permanente Kriegszüge, wie die Szenen aus Hwim und Sivimu eindrucksvoll zeigen Der Leser bekommt ein eindringliches Bild einer Kultur, die im wahrsten Sinne im Tod lebt. Dann steigt Richardson in die Arbeit der Missionare Stan Dale, Bruno de Leeuw und später Phil Masters ein. Er schildert ihren Mut, ihre Opferbereitschaft und schließlich den Märtyrertod Dales und Masters im Seng-Tal. Der Stil bleibt historisch genau, erzählerisch packend und geistlich klar. Immer wieder wird deutlich: Gott schreibt Geschichte, auch durch Leid. Das Buch zeigt, wie die Verkündigung von Christus in einer tödlichen Umgebung Wurzeln schlägt – trotz Widerstand, Blutvergießen und Rückschlägen. Die theologische Linie ist eindeutig: Menschen sind verloren, Kulturen sind gefallen, und nur das Evangelium rettet. Die Missionare siegen nicht durch Diplomatie oder Kulturverständnis, sondern durch unerschütterliches Vertrauen in Gottes Wort und durch Opferbereitschaft. Genau das macht das Buch seelsorgerlich wertvoll: Es rückt Christus in den Mittelpunkt und zeigt die Realität geistlicher Finsternis ohne Beschönigung. Wer soll es lesen? Ideal für Christen, die missionarisch denken, für Leiter, junge Männer, Schüler und alle, die verstehen wollen, wie radikal das Evangelium wirkt – und welchen Preis es kosten kann, wenn man Christus folgt. Was gibt es Kritisches? Manchmal entfalten sich die kulturellen Beschreibungen sehr ausführlich, sodass geistliche Reflexionen zeitweise in den Hintergrund treten. Zudem setzt Richardson gelegentlich Akzente anthropologischer Deutung, die nicht immer explizit durch Bibeltexte begründet werden. Dennoch bleibt seine Grundlinie bibeltreu und klar christozentrisch. Wie kann ich das Werk nutzen? Für Predigten und Bibelarbeiten liefert das Buch starke Beispiele über Gnade im Kontext von Gewalt und Sünde. Für missionarische Teams ist es ein realistischer Spiegel des geistlichen Kampfes. Für persönliche Ermutigung zeigt es eindrücklich, wie Gott durch einfache, treue Männer Großes tut. Was bleibt? Dieses Buch erschüttert, korrigiert und stärkt. Es zeigt, wie tief der Fall des Menschen ist – und wie mächtig das Evangelium. Der Opfermut der Missionare fordert heraus, die eigene Bequemlichkeit zu hinterfragen. Vor allem aber weckt das Buch Anbetung: Christus rettet Menschen aus jeder Finsternis, und kein Volk ist zu weit weg, zu grausam, zu verworfen, als dass sein Licht dort nicht aufstrahlen könnte.

25. September 2025 06:47 | Daniel

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Packend, dramatische und absolut herausfordernde Missionsgeschichte - Stan Dale - einer meiner Helden!

Ich freue mich riesig, dass Herren der Erde neu aufgelegt wurde – für mich ist es eines der eindrucksvollsten Missionsbücher überhaupt. Schon die ersten Seiten packen einen so sehr, dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen kann. Der Autor schafft es einfach genial, die dramatischen Geschehnisse im Tal der Yali so lebendig zu erzählen, dass man sich fühlt, als wäre man direkt dabei. Im zweiten Teil wird das eindrückliche Leben von Missionar Stan Dale beschrieben - ein Mann, der aus zerbrochenen Familienverhältnissen kommt und eine klare Hinwendung zu Jesus erlebt, von fast allen Missionsgesellschaften abgelehnt wird und trotzdem mit unglaublichem Willen, Hingabe und Leidensbereitschaft seinen Weg geht. Sein Vorbild ist so bewegend, dass einem beim Lesen wirklich die Tränen kommen können. Auch die anderen Missionare, die trotz lebensbedrohlicher Situationen weitergemacht haben, sind beeindruckende Beispiele für Glauben und Mut. Was mich besonders fasziniert hat: Gerade aus den scheinbaren Niederlagen wächst am Ende so viel Frucht. Man liest hier nicht nur spannende Abenteuer, sondern begegnet echten Vorbildern, die Mut machen, das Evangelium kompromisslos zu leben. Mein Fazit: Überragend und spannend geschrieben und voller Tiefgang. Ein Buch, das man so schnell nicht mehr vergisst. Auch wenn es in der Stark-und-Mutig-Reihe für Jugendliche erschienen ist, kann ich es wirklich jedem empfehle. Auch für Missionare oder allen, die sich für Mission interessieren ist dieses Buch ein „must-read“.