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Der andere Spurgeon

Depressionen und deren Bewältigung am Beispiel des bekannten Predigers

Produktinformationen "Der andere Spurgeon"

Wo wird in der Bibel von Menschen berichtet, die unter Depressionen litten?

Was half ihnen, die entsprechenden belastenden Zustände zu überwinden?

Wie ist in dieser Hinsicht das Ringen des Herrn Jesus im Garten Gethsemane einzuordnen?

Um diese und viele weitere Fragen geht es im vorliegenden Buch. Zahlreiche Bezugnahmen in den Predigten von C. H. Spurgeon (1834–1892) werden dabei zu einer Fundgrube: Der bekannte englische Verkündiger, der selbst mehrere Jahrzehnte lang unter Depressionen litt, überrascht dabei sowohl durch die Offenheit beim Blick auf sein Innenleben als auch durch die Vielfalt der Möglichkeiten konkreter Hilfe in verschiedenen Bereichen. Ein Buch für Betroffene, Angehörige von Leidenden und Helfer!

Autor: Zack Eswine
Erscheinungsdatum: 25.10.2024
ISBN 978-3-86699-733-2
Seiten: 160
Gewicht: 217 g
Buchart: Paperback
Medium: Print
Produktart: Buch

6 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 4.6 von 5 Sternen


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6 Bewertungen

15. Mai 2025 08:35 | Rudolf

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Hilfreich

Das Buch hat mir geholfen Depressionen besser einzuordnen, anstatt sie als „geistliche Schwäche“ abzuwerten. Der Fluch der Sünde lastet schwer auf uns Menschen und jeder hat in anderen Bereichen zu kämpfen. Diese Wahrheit hat mich Spurgeon ein Stück weit mehr verstehen lassen, vor allem durch sein eigenes Beispiel.

29. März 2025 17:29 | Anne

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Auseinandersetzung mit einem wichtigen Thema!

Zack Eswine greift in seinem Buch „Der andere Spurgeon“ ein wichtiges, aktuelles und sehr sensibles Thema auf, mit dem sich auch Christen definitiv beschäftigen sollten: Depressionen und deren Bewältigung. Das Buch ist in drei Teile gegliedert: „Den Depressionen auf den Grund gehen“, „Lernen, wie man jenen helfen kann, die unter Depressionen leiden“ und „Lernen hilft, die Depression im Alltag zu bewältigen“. Anfangs geht Eswine den Ursachen von Depressionen auf den Grund, von denen definitiv auch jeder Christ betroffen sein kann. Des Weiteren spricht er Möglichkeiten der Hilfe für Angehörige und Seelsorger an, aber auch mit dem Aspekt, dass „gut gemeinte Hilfe“ manchmal mehr Schaden anrichten kann, anstatt wirklich zu helfen. Im letzten Teil seines Buches gibt Eswine ganz praktische Tipps im Umgang mit Depressionen im Alltag, die Hoffnung geben und Trost spenden. Eswine nimmt in seinem Werk sehr viele Erfahrungen des Predigers Charles H. Spurgeon mit auf und erzählt viel aus dem Leben Spurgeons, was die ganze Thematik sehr nahbar und persönlich macht. Außerdem beleuchtet er Jesus im Garten Gethsemane, der dort auch tiefe Betrübnis empfunden hat. Ich persönlich fand auch das Kapitel zum Thema Selbstmord sehr bewegend zu lesen, da ich bisher in wenigen Büchern dazu etwas gelesen habe. Sprachlich empfand ich dieses Buch etwas schwer und nicht ganz flüssig zu lesen. Ich habe es immer nur abschnittweise lesen können und hatte somit aber auch mehr Zeit über das Gelesene nachzudenken. Auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch, wenn man sich als Christ mehr mit dem Thema Depressionen auseinander setzen möchte.

12. März 2025 10:20 | Marie-Therese

Bewertung mit 4 von 5 Sternen

Ein interessantes Buch zu einem wichtigen Thema

Ein Buch über ein sehr wichtiges Thema, das inzwischen- glücklicherweise- nicht mehr ganz so sehr als Tabuthema betrachtet wird, über dieses aber dennoch noch viel Unwissenheit bzw. Unsicherheit herrscht. Vor allem dann, wenn man als Christ davon betroffen ist. Der Autor geht auf Depression im Allgemeinen ein, erklärt aber auch die verschiedenen Arten von Depressionen und macht vor allem klar, dass man nicht automatisch immun gegen Krankheit (körperlicher, als auch emotionaler/ mentaler Natur) ist, nur weil man an Gott glaubt. Auch ist es kein Zeichen dafür, dass eine Person in Sünde lebt, von Gott "gezüchtigt" wird oder sogar verlassen wurde. All diese falschen (und sein wir bitte mal ehrlich - auch absolut unangebrachten!) Aussagen von Leuten helfen niemandem. Weder den direkt Betroffenen, noch den Menschen, die versuchen, einer Person mit Depression zu helfen / sie zu verstehen. In einem nächsten Schritt geht der Autor darauf ein, welche Dinge bei der Bewältigung von Depressionen helfen können und nimmt dafür auch immer wieder Zitate und Predigtauszüge von dem bekannten Prediger Charles Spurgeon zur Hand. Etwas, das deshalb besonders interessant ist, weil Spurgeon selbst ein Leben lang unter Depressionen litt und somit aus erster Hand weiß, wie es ist, wenn sich eine dunkle Wolke wie eine Decke über einen legt. Für mich war es eine interessante Lektüre, auch wenn ich manche Gedankengänge oder Zugänge zu diesem Thema nicht teile. Alles in allem definitiv aber ein bereicherndes Buch zu einem Thema, das uns alle betrifft- entweder direkt, oder weil wir im Laufe unseres Lebens sicher mit Personen in Kontakt kommen werden, die mit Depressionen zu kämpfen haben.

26. Februar 2025 20:54 | Martina

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

Großartiges Buch

Ich habe dieses Buch mit großem Genuss gelesen. Der Autor hat sehr gut biblische Aspekte mit Erlebnissen des Pastors C.H. Spurgeon und heutigen Erlebnissen von, an Depressionen erkrankten Menschen, in Verbindung gebracht. Für mich wurde hier sehr eindrücklich bewiesen, dass es Depressionen und depressive Episoden schon immer gegeben hat und dass es sehr verschiedene Auslöser gibt. Genauso vielfältig wie die Erkrankung sind die Hilfsmöglichkeiten und auch hier wird immer der Zusammenhang und die Möglichkeiten zwischen den Zeiten erwähnt und verglichen. Es berührt mich immer wieder zu sehen und zu lesen, daß der Prediger (Salomon) mit seiner Aussage 'Es gibt nichts Neues unter der Sonne' und 'Es ist alles schon da gewesen' Recht hatte. Depressionen und ähnliche Erkrankungen sind keine Erfindung der Neuzeit, sondern es gab sie schon immer. Auch Hilfsangebote gab es schon immer in unterschiedlichen Vielfältigkeiten und natürlich Zeitgemäß. Mich hat sehr berührt wie einfühlsam der Autor über dunkle Zeiten schreibt und wie sehr er die Möglichkeiten aufzeigt, aus ihnen herauszufinden. Ebenso erklärt er die Hilfestellungen, wie Bibelstudium, Seelsorge, die Natur, aber auch Medikamente, die selber angewendet werden können oder die von außen kommen. Und er macht ebenso deutlich, dass manche Hilfsangebote nicht hilfreich sind und manchmal einfach schweigen, zuhören und trösten die beste Wahl sind. Alles in allem lässt sich das Buch gut und flüssig lesen und mir ist das Herz und die Augen aufgegangen für meine eigenen dunklen Zeiten und ich hoffe, ich kann dadurch auch mit anderen Menschen besser und barmherziger umgehen.

7. Dezember 2024 09:37 | Christel

Bewertung mit 4 von 5 Sternen

In der Nacht strahlen die Sterne am hellsten.

Mit seinem Buch „Der andere Spurgeon“ lädt der Autor Zack Eswine ein, sich mit dem Thema „Depression und deren Bewältigung am Beispiel des bekannten Predigers“ auseinanderzusetzen. Das Buch ist sowohl für Betroffene, Angehörige von Leidenden als auch für Helfer und Seelsorger geschrieben. Das Buch ist völlig anders geschrieben als jedes andere Buch, das ist bisher zu diesem Thema gelesen habe. Zunächst ist es aus einer rein biblischen Sicht geschrieben und wird ergänzt durch vielfältige Zitate aus den Predigten und Büchern von C. H. Spurgeon, der selbst sowohl Betroffener als auch Seelsorger von Betroffenen war. Aus meiner Sicht geht der Autor weniger den Auswirkungen der Symptomen nach als viel mehr den Ursachen, was einen anderen Blick auf die Erkrankung zulässt. Es ist kein Ratgeber nach dem Motto, das ist eine Depression, die hat diese Auswirkungen und das musst du tun, um eine Besserung zu erfahren. Das Buch des Autors geht viel tiefer. Zunächst klärt er gelungen darüber auf, dass auch gläubige Christen an einer Depression erkranken können, dass das weder mit Sünde noch mit Unglauben zu tun hat, und nimmt hier vielen schon etwas von der Angst, die man den betroffenen Menschen einreden möchte. Hierzu führt er auch hilfreiche Beispiele aus der Bibel an. So beschäftigt sich der erste Teil des Buches rein mit der Aussage „Der Depression auf dem Grund gehen“. Ein wichtiges Kapitel erscheint mir hier insbesondere seine Ausführungen zur geistlichen Depression zu sein. Teil 2 zielt auf die Hilfe von außen ab, wie man jenen helfen kann, die unter der Depression leiden. Auch hier ein wichtiges Kapitel, wie Hilfe auch schaden kann. Der letzte Teil führt schließlich zum Thema „Lernen hilft, die Depression im Alltag zu bewältigen“. Hier führt der Autor sicherlich auch einige praktische Hilfen an, doch meines Erachtens geht es ihm wie im ganzen Buch darum, einen biblischen Blick auf die Hilfe zu werfen. Und das ist meine Erkenntnis aus dem Buch, dass im Wort Gottes viele konkrete Hinweise zu finden sind, die sowohl zum Verständnis einer Depression als auch zur Alltagsbewältigung hilfreich sind. Förderlich ist es natürlich sehr, wenn man hierzu die Auslegung von C.H. Spurgeon dazu lesen kann. Mich hat dieses Buch in vielen Teilen überzeugt, es gibt nur einen einzigen Nachteil, der mir das Lesen schwer gemacht hat. Es ist die Perspektive des Autors, der in seinem Texten oft von „wir“ spricht, aber es war zumindest für mich nicht immer deutlich, wen er denn damit meint bzw. aus welcher Perspektive der Autor gerade spricht, als Betroffener, als Seelsorger oder als einer, der sich mit der Situation von C.H. Spurgeon gleichsetzt, um auch hier wieder nicht klar zu unterscheiden, ob er den Betroffenen oder den Pastor C.H. Spurgeon meint. Das nimmt diesem großartigen Buch etwas von der Verständlichkeit, was ich sehr bedaure, denn es gibt so wenig Bücher, die diese biblische Perspektive so gut zum Ausdruck bringen. Trotzdem halte ich es unbedingt für lesenswert für alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzten möchten.

22. November 2024 09:56 | Wolfgang

Bewertung mit 5 von 5 Sternen

In diesem Buch wird die etwas andere Seite Spurgeons dargestellt...

„Ich weiß aus persönlicher Erfahrung, dass es nichts auf der Erde gibt, was der menschliche Körper erleiden könnte, was mit der Verzagtheit und Niedergeschlagenheit des Geistes vergleichbar wäre.“ (C.H. Spurgeon) Spurgeon ist als „Fürst unter den Predigern“ in die Geschichte eingegangen und durch seine packenden Predigten und zahlreichen Bücher vielen Lesern bekannt. Doch dass der bekannte, humorvolle, schlagfertige und bibelkundige Erweckungsprediger nach der erschütternden Katastrophe in der „Music Hall“ im Jahr 1856, in welcher sieben Menschen während oder nach seiner Predigt totgetrampelt und weitere 28 Personen schwerverletzt wurden, darauf bis an sein Lebensende furchtbar unter Depressionen litt, dürfte manchen Lesern seiner Bücher nicht so bekannt sein. In diesem Buch wird diese etwas andere Seite Spurgeons dargestellt, indem aus seinen Predigten und Büchern seine eigenen Erfahrungen und sein Umgang mit Depressionen zusammengestellt und kommentiert wurden. Spurgeon hat dieses schmerzliche Thema seines Lebens nicht verschwiegen oder verdrängt, sondern ist damit recht offen umgegangen und so ist diese Neuerscheinung ein sehr hilfreiches Buch sowohl für Betroffene als auch für Seelsorger und Angehörige von solchen, die unter Depressionen leiden.