Abenteuer Babyjahre

Abenteuer Babyjahre

Abenteuer Babyjahre

Elisabeth Weise

Eine kleine Starthilfe für frischgebackene Mütter

  • (5)

Artikel-Nr.: 256358

gebunden (mit Schutzumschlag), 224 Seiten

ISBN / EAN: 978-3-86699-358-7

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Produktbeschreibung

»Es ist ein faszinierender Moment, das erste Mal Mutter zu werden und plötzlich vollständig für ein kleines menschliches Wesen verantwortlich zu sein.
Doch ein neugeborenes Baby bringt nicht nur Glück, sondern auch neue Herausforderungen mit sich. Was braucht ein Säugling, um sich gesund entwickeln zu können? Wie kann man seinen Tag als junge Mutter sinnvoll strukturieren? Gibt es Möglichkeiten, nicht ständig am Ende der eigenen Kräfte zu sein? Schnell wächst das zarte Neugeborene zu einem aufgeweckten Krabbelkind heran, das die Wohnung auf allen vieren unsicher macht und immer deutlicher eine eigene Persönlichkeit erkennen lässt. Jeder kommende Entwicklungsschritt bringt neue Freuden, aber auch neue Fragen mit sich.
Dieses Buch möchte mit vielen praxis-erprobten Ratschlägen frischgebackenen Müttern helfen, ihre neue Rolle fröhlich und verantwortungsbewusst auszufüllen. Ausgehend vom biblischen Menschen- und Familienbild, werden hilfreiche Grundsätze vorgestellt, den Alltag mit Kindern in den ersten beiden Lebensjahren gewinnbringend zu gestalten.
Elisabeth Weise, Jahrgang 1980, nach dem Abitur Ausbildung zur Kinderkrankenschwester, anschließend Studium der Fächer Englisch und Geschichte auf Lehramt, seit 12 Jahren glücklich verheiratet und Mutter von fünf Kindern zwischen 4 und 11 Jahren.

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Am 24.06.2018 schrieb
Ich bin von dem Buch "Abenteuer Babyjahre" sehr begeistert und kann es nur jeder Schwangeren oder frischgebackenen Mama empfehlen.

Nach der Geburt unserer zweiten Tochter (19 Monate nach der Geburt unserer ersten Tochter) ist mein geistliches Leben etwas eingeschlafen. Da ich nach den Empfehlungen von dem Buch "Schlaf gut mein kleiner Schatz" stillte und damit den Kindern einen gewissen Rhythmus vorgab, konnte ich den Tag zwar gut meistern. Jedoch war ich oft müde und musste in den Zeiten, in denen die Kinder schliefen mich auch hinlegen. Ich wusste nicht wann ich die „Stille Zeit“ um meine Beziehung zu Gott zu pflegen, einbauen sollte. Auch sonntags im Gottesdienst konnte ich immer weniger auftanken, da ich mit den Kindern beschäftigt war.
Wenn ich mit befreundeten Mamas sprach, hatten viele das selbe Problem, aber wussten auch keine Lösung. Auch in Büchern fand ich zu diesem Thema keine Hilfen und Ratschläge, so dass ich schon dachte „Es ist okay. Im Moment ist halt einfach so eine Zeit, in der es nicht geht. Es kommen wieder andere Zeiten.“ Dennoch spürte ich eine gewisse Leere, und dass es so eben nicht passte.
Dann kam das Buch von Elisabeth Weise „Abenteuer Babyjahre“ heraus und schon das erste Kapitel handelte genau von dem Thema. Mir ist dadurch ganz neu bewusst, dass ich um die Zeit mit Gott kämpfen sollte. Und wie wichtig diese Zeit mit ihm und nah bei ihm zu sein, gerade als Mama ist. Durch ihre Anregungen war ich neu ermutigt, mir Zeiträume bewusst zu schaffen und freizuhalten.

Aber auch die anderen Kapitel des Buches kann ich sehr empfehlen. Elisabeth Weise findet, meiner Meinung nach, oft ein sehr gutes Mittelmaß. Um ein Beispiel zu nennen: Sie empfiehlt den Kindern einen Rhythmus vorzugeben, da dieser für Kinder sehr wichtig ist. Dennoch sollte der Rhythmus nicht über allem stehen und nur starr befolgt werden, so dass man zB nicht mehr in den Gottesdienst geht, da an diesem Tag der Rhythmus dann etwas abweicht.

Auch das Layout gefällt mir sehr gut.

Ich bin von dem Buch begeistert und konnte mir viele gute Tipps und Ratschläge mitnehmen, so dass ich es auch schon an schwangere, gläubige Freundinnen verschenkt habe. Zum Weitergeben an Frauen, die Jesus noch nicht persönlich kennen, ist es meiner Ansicht nach nicht geeignet.
Am 14.06.2018 schrieb
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen und werde es auch weiter schenken.

Mein erster Sohn war ein klassisches Schreibaby. Das hatte mich total überfordert und viele Fragen aufgeworfen besonders wie da noch Platz im Leben für andere Kinder oder für meinen Ehemann sein kann.
Auf der Suche nach Hilfe habe fast alle Ratgeber aus unserer Stadtbibliothek gelesen und war trotzdem sehr Ratlos. Danach habe ich mich auch in der englischsprachigen Literatur ein wenig eingelesen und umsetzbare Hilfe gefunden. Ich habe erkannt, dass es im deutschsprachigen nur eine Philosophie gibt. Die bindungsorientierte Erziehung - Attachment Parenting wird es häufig genannt. Grundsätzlich keine schlechte Idee. Nähe und Geborgenheit sind sehr wichtig, aber man geht davon aus der Säugling weiß was für ihn gut ist. Leider kann ich dem nicht zustimmen. Wahrscheinlich gibt es unkomplizierte Babies aber meine Erfahrungen ist, dass Babies als auch Kinder Führung und Struktur brauchen.
Die Autorin legt einen Schwerpunkt auf einen regelmäßigen Alltag und ermutigt, dass man dem Baby Hilfestellung gibt einen Rhythmus zu finden. Dh man darf auch mal das Baby aufwecken damit es ausreichend trinkt. Sie ist dabei nicht akribisch sondern gibt Vorschläge wie man es machen könnte.
Weiters ist es ihr wichtig das der Ehemann nicht zu kurz kommt. Sie warnt davor, dass es in der Beziehung von Mann und Frau nicht nur um Kinder gehen darf, da die Gefahr zu groß ist, dass man sich auseinander lebt.
Sie gibt Beispiele für ein dynamisches Familienleben und zeigt auf das Mann und Frau zusammen arbeiten müssen - die Bibel sagt die Frau soll eine Gehilfin sein. Die Autorin zeigt wie dies aussehen kann. Weiters geht sie auf die Kindererziehung ein und gibt einfache praktische Tipps.

Ich schätze es sehr, dass das Buch vollgepackt mit Bibelversen ist und so eine Richtung zeigt, die die Bibel vorgibt, auch wenn sie im Detail viel Freiraum gibt - das betont die Autorin schon am Anfang. Weiters betont sie wie wichtig eine innige Gemeinschaft mit Gott ist und zeigt, das eine stille Zeit mit Kinder tatsächlich möglich ist.
All die Ratschläge die ich auch tatsächlich umsetzen konnte hat sie zusammengefasst . Deswegen schreibe ich dieses Kommentar- eine wohltuende Abwechslung im Gegensatz zu dem was sonst noch so an Literatur herum schwirrt!!

Manchmal habe ich zu Gott gebetet:
Wo sind die weisen Frauen die die jüngeren unterweisen sollen?
Mit diesem Buch hat Gott mein Gebet erhört!!
Eine gute Einführung für die Anfangszeit als Mama!

Am 23.02.2018 schrieb
Ich bin leider total erschrocken über dieses Buch!
Einige Beispiele: Anhand von Titus 2,4 wo steht: "...damit sie die jungen Frauen zur Besonnenheit anhalten, dass sie ihre Männer lieben, ihre Kinder lieben..." wird ausgelegt, dass wir unsere Männer MEHR lieben sollen als die Kinder. Davon lese ich hier nichts. Es steht dort dass wir Männer UND Kinder lieben sollen => keine Gewichtung im Vers vorhanden. Da steht nicht: "Liebt eure Männer mehr als eure Kinder!"

Des Weiteren schreibt sie, dass die Frauen sich zurücknehmen sollen und nicht erwarten sollen, dass sie sich mit dem Mann 50/50 abwechseln sollten um den Gottesdienst/Gemeindestunde mitzubekommen.
Es ist aber nicht nur die Aufgabe des Mannes die Familie geistlich zu versorgen! Die Frau leistet meistens sogar den größeren Beitrag in Bezug auf geistliche Investition in die Kinder, wenn man voraussetzt, dass der Mann voll berufstätig ist.

Aus Zitaten wie diesen: „...Wenn Du Dein Baby mal weinen lässt, weil Du in Ruhe ein Gespräch mit Deinem Mann zu Ende führen willst, wird es keinen langfristigen Schaden nehmen...." wird immer wieder deutlich, wie wichtig es zu sein scheint, zuerst die Bedürfnisse des Erwachsenen zu stillen.
Die Kinder sollen mit 2 Monaten Durchschlafen, damit wir möglichst bald wieder fit in der Gemeinde mitarbeiten können. ???
Hier frage ich mich wirklich, was für einen Auftrag bzw Verantwortung ich als Elternteil habe. Als erstes muss ich mich doch um mein Baby kümmern. Erst weiter hinten in der Prioritätenliste erscheint die Gemeinde (nach Gott & Familie). Das bedeutet dann auch, dass ich auf mein Kind individuell eingehen muss und nicht pauschal sagen kann, dass es nach 8 Wochen durchschlafen muss. Man sollte ein Kind nicht dazu drängen/nötigen durchzuschlafen. Das lernt es ganz alleine.

Sie motiviert zu Methoden, das Baby Schreien zu lassen, selbst wenn es aus Leibeskräften weint. Dies hört sich für mich so an, als wäre das Buch vor langer, langer Zeit geschrieben worden! Es ist einfach schrecklich. Wissenschaftliche und pädagogische Erkenntnisse werden völlig ignoriert.
Babys haben große Verlustängste, wenn man sie beim Einschlafen aus Leibeskräften schreien lässt, statt sie liebevoll zu trösten. Man spricht sogar von Todesängsten, die das Kind in solchen Situationen entwickeln kann. Und die meisten Mütter stehen dann weinend hinter der Tür und hoffen dass die Zeit endlich rumgeht. Das Weinen der Mutter allein zeigt schon, dass die Mutter gegen ihr Gewissen handelt und es nicht richtig sein kann.
Kann diese Methode im Sinne unseres Schöpfers sein???

Umso schlimmer finde ich, dass dieses Buch aus dem "christlichen" Sektor kommt.
Die Kinder werden den Eltern so angepasst, damit sie ein möglichst einfaches und angenehmes Leben haben.
Dabei ist es so wichtig, auf die Bedürfnisse der Kleinen einzugehen. Wer hat denn jemals gesagt, dass Kindererziehung einfach ist?
Die Kinder brauchen unsere Fürsorge und Schutz.
Und gerade die Dinge, die im Buch verurteilt werden wie Stillen nach Bedarf, Tragen, etc. erleichtern uns das Familienleben wahnsinnig!
Des Weiteren fallen öfter Aussagen, die recht herablassend klingen, wie z.B. auf Seite 39: "Weiter ging der Horizont dieses Bruders leider nicht mehr!"

In einem Kapitel spricht Frau Weise über Das BÖSE im Kind. Hier sehe ich auch einige Dinge anders. Es wird nicht hinterfragt, warum Kinder bestimmte Dinge tun, dass sie möglicherweise mit entsprechenden Verhaltensmustern lernen und die Welt erkunden. Wie z.B.:
Wie reagieren meine Eltern wenn ich etwas bestimmtes mache? Sie finden Sachen interessant.
Wie hört es sich an, wenn ich einen Becher auf den Boden werfe?
Mittlerweile weiß man einiges aus der Hirnforschung und kann viele Dinge erklären. Warum Kinder bestimmte Dinge machen. Nicht, weil sie schon als kleines Baby etwas Böses wollen.
Die Erbsünde bedeutet nicht, dass Babys von Geburt an Schlecht sind. Es bedeutet, dass sie irgendwann sündigen werden.
Die im Buch zitierte Bibelstelle beschreibt auch, dass wir von "JUGEND" an sündig sind, also sobald du dich bewusst gegen Gottes Regeln entscheidest und ihn als Retter nicht akzeptierst; und nicht von Baby an - wie denn auch?
Wenn die Erklärung von Frau Weise greifen würde, hieße dies im Umkehrschluss nicht, dass diese kleinen Wesen verloren wären, wenn sie im Baby/Kindesalter sterben würden?
In die Kindern wird eine derartige Bösartigkeit hineininterpretiert, die schon sehr absurd ist.
Und wenn man diese Bösartigkeit den Kindern zu Grunde legt, lassen sich viele ihrer fragwürdigen Ansätze erklären.
Gott hat den Menschen laut seiner Aussage perfekt geschaffen, was im Widerspruch zum Kerngedanken des Buches stehen würde. Daher dürfen wir dem Kind eigentlich das Gute unterstellen und nicht umgekehrt.
Unser Handeln als Christen sollte immer von Liebe geprägt sein. Hier sehe ich gegenüber dem eigenen Kind herzlich wenig davon.

Leider hätte ich noch einiges zu bemängeln. Viele Aussagen sind dem Motto gemäß "Wolf im Schafspelz" verkleidet; vermeintlich gut, aber leider nicht zielführend. Mir gefällt lediglich das tolle Design des Buches.

Ich würde mir wünschen, dass dieses Buch vom Markt genommen wird, denn diese fragwürdigen Ansätze ziehen sich durch das ganze Buch.
Am 18.02.2018 schrieb
Ich muss leider sagen dass ich den Inhalt des Buches überhaupt nicht gut finde. Sie bringt falsches Stillwissen, was schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr stimmt. Auch vermittelt sie ein sehr patriachalisches Gottesbild, welches ich auf keinem Fall bejahen würde. Gott ist liebender Papa der nie so mit seinen Menschen umgehen würde, geschweige denn mit einem Baby. Ein Neugeborenes braucht Liebe, Nähe und eine Mutter die uneingeschränkt für ihns da ist und seine Bedürfnisse abdeckt, so wie das im Bauch auch schon war. Auch ist heute bekannt dass die beste SIDS Prophylaxe das Schlafen des Babys bei seiner Mutter ist. Wenn das Schreien des Babys beantwortet wird vermittelt ihm das: "Ich bin wichtig, ich werde geliebt, was ich fühle wird ernst genommen, ich muss nicht leiden wenn mir was fehlt, man kümmert sich um mich" Also alles Dinge die einem Menschen Vertrauen, Bindung und Sicherheit ins Leben mitgeben. Was Frau Wiese vermittelt ist leider was ganz anderes. Heute wissen wir es besser und dafür gibt es auch gute Literatur von Remo Largo, Herbert Renz-Polster, Maria Lüscher und Heinz Etter und vielen mehr. Ich als Fachfrau und Mutter von sechs Kindern kann ihren Aussagen nur widersprechen und alle werdenden Mütter bitten dieses Buch mit kritischen Blicken zu lesen. Es gibt natürlich auch gute und richtige Aussagen, aber das Wesentlich geht leider am Ziel vorbei und ist auch noch schädlich für die Babys.
Am 19.05.2017 schrieb
Als Kinderkrankenschwester und frischgebackene Mutter eines 8 Wochen alten Kindes habe ich dieses Buch förmlich verschlungen und viele hilfreiche Tipps bekommen. Der Kerngedanke dieses Buches war für mich, dem Neugeborenen so früh wie möglich einen elterngelenkten Schlaf-Ess-Wach-Rhythmus vorzugeben, um als Mutter selbst Freiräume zu haben: zum selber-Ausruhen, Haushalt machen, im Dienst für den Herrn in der Gemeinde, zum Zeugnissein im Kontakt mit ungläubigen Müttern, für den Ehemann, für Geschwisterkinder usw. Auch das Thema Erziehung fand ich sehr interessant. Sie beginnt eben doch schon früher, als eigentlich angenommen.

Ich kann dieses Buch allen Schwangeren und frischen Müttern wärmstens empfehlen. Es eignet sich auch hervorragend zum Verschenken. Viele Anekdoten laden zum Schmunzeln ein.
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