Gib mir dein Herz zurück!

Gib mir dein Herz zurück!

Gib mir dein Herz zurück!

Aiden Wilson Tozer

Was der Christenheit verloren ging

  • (3)

Artikel-Nr.: 256286

Paperback, 224 Seiten

ISBN / EAN: 978-3-86699-286-3

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Produktbeschreibung

Leidet die Gemeinde unserer Zeit unter einem geistlichen Substanzverlust? Hat sie trotz der – hoffentlich – richtigen lehrmäßigen Grundlage Probleme, biblische Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen? Oder haben ihre »Programme« weithin das Wirken des Heiligen Geistes ersetzt? Sind die von ihr häufig gebrauchten Wörter ihrer Bedeutung beraubt worden? Ist ihr die Fähigkeit abhandengekommen, in biblisch ausgewogener Weise zu urteilen? Nimmt Christus noch den ihm zustehenden Platz ein?
Auf diese und andere Fragen geht A. W. Tozer (1897–1963) im vorliegenden Buch ein. Er war einer der eindringlichsten Mahner, der im 20. Jahrhundert den evangelikalen Christen diente. Was er voraussah, hat sich in den Jahrzehnten seit seinem Tod in vielerlei Hinsicht bestätigt.
In »Gib mir dein Herz zurück!« zeichnet der Autor ein alarmierendes Bild der heutigen Christenheit: Ihm zufolge müssen wir endlich aufhören, uns mit leeren Phrasen, erstarrten Traditionen und bloßen Aktivitäten zufriedenzugeben. Ebenso warnt er vor Weltlichkeit und Sektierertum. Dennoch ist das Buch mehr als eine bloße Analyse. Es ist vor allem ein Aufruf zu einem authentischen Glauben und eine Anleitung für diejenigen, denen die Rückbesinnung auf die neutestamentlichen Grundlagen ihres Gemeindelebens ein Herzensanliegen ist.

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Am 17.02.2020 schrieb
Was verloren ist, muss nicht verloren bleiben

Mit „Flugzeuge im Bauch“ und dem darin besungenen „Gib mir mein Herz zurück“ gelang Herbert Grönemeyer ein weiterer Erfolgshit. Millionenfach wurde der Song landauf landab gespielt, gesungen und geliebt. A. W. Tozer hingegen legt mit „Gib mir dein Herz zurück!“ kein Kassenschlager vor, sondern eine alarmierende Analyse des Zustandes der Christenheit.

Tozer war ein Mann, der die Gemeinde Jesu außerordentlich liebte und zugleich streng die Missstände kritisierte. Und so war sein Dienst von großer Sorge über den Niedergang des Christentums gekennzeichnet. Sein Antriebsmotor für sein Handeln war sein Herzensanliegen, denn er wollte die Gemeinde zu ihren Wurzeln zurückführen. Wie nötig die Gemeinde des 21. Jahrhunderts dies hat, zeigen die aktuellen Entwicklungen sowohl in den Groß- als auch Freikirchen. Mit der vorliegenden Lektüre begleitet der Leser einen Mann Gottes, der zu einem authentischen Christsein aufruft.

Dabei streift Tozer (1897 – 1963) die aktuellen Themen der heutigen Gemeinde. So fragt er nach dem Haupt der Gemeinde, der Gültigkeit von Gottes Wort und dem Wesen des Reiches Gottes. Andererseits richtet er den Blick auf fromme Gesetzlichkeit, verweltlichtes Christsein und die unheilvolle Ökumene. Nach der Besprechung dieser Aspekte blickt er auf den gläubigen Überrest, dem er auch in den sich anschließenden Kapiteln Worte der Ermahnung und Ermunterung zuspricht.

Obwohl Tozer schon vor knapp 60 Jahren vom Glauben zum Schauen kommen durfte, haben seine Analysen der damaligen Christenheit nichts an Aktualität verloren. Dies liegt zum einen daran, dass er einen zeitlosen Inhalt anspricht, da er sich auf das Fundament des Wortes Gottes stützt.
Die Lektüre ist keine einfache Kost, sowohl inhaltlich als auch sprachlich. Dies liegt daran, dass Tozers Sprache von biblischen Begrifflichkeiten durchzogen ist, die für den heutigen Durchschnittschristen schon wie Fachsprache lautet. Wer sich jedoch der Herausforderung stellt, dem werden die Impulse, Anregungen und Anmerkungen zum Segen sein.

Nicht immer wird der Leser mit den Ausführungen Tozers übereinstimmen, aber die Ausführungen bringen einen selbst zum Nachdenken über den eigenen Glaubensalltag. Und so ruft die Lektüre den Leser auf „unsere Herzen zu prüfen und mit religiösen Spielereien aufzuhören“ (S. 13).
Am 27.10.2019 schrieb
Ein lesenswertes Buch!
Durch dieses Buch hat Gott mir viele Wahrheiten gezeigt, die genauso in der Bibel niedergeschrieben sind, welche ich aber oft unbeachtet überlesen habe. A.W. Tozer beschreibt erstaunlich konkret den Zustand der Christen und deren Gemeinden von heute. Obwohl der Autor schon vor 56 Jahren verstorben ist, findet man die Probleme die in diesem Buch behandelt werden in den Christlichen Gemeinden von heute genauso wieder, nur mit viel negativeren Auswirkungen.
Eine kleine Anmerkung zu dem Kommentar vom 24.09.2019 von Jo
Jesus sagt uns in Matthäus 7,22-23:
„Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht? Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!“
Nicht die „gesetzlichen“ werden hier von Jesus Christus verdammt – staune, staune es sind die Gesetzlosen – die Jesus Christus nie gekannt hat!
Am 24.09.2019 schrieb
Ein eindringliches Buch über die heutige Christenheit.

Positiv:
Der Autor spricht unbequeme Wahrheiten aus, die man sonst kaum mehr zu hören bekommt.
Wenn der Leser sich nicht selber hinterfragen kann/möchte, sollte er dieses Buch nicht lesen.
Für einige Gegebenheiten hat A.W.Tozer mir wirklich die Augen geöffnet.

Negativ:
Einiges sehe ich anders als der Autor, der in manchen Punkten beinahe gesetzlich wirkt.
Kompliziert geschrieben und etwas langatmig.


Dieses Buch hat positive Folgen, wenn man es geschafft hat, bis zu Ende zu lesen.
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